Stellungnahme zum Landbote-Interview

Stellungnahme der Parteipräsidenten von FDP/SVP/JLIE und BDP zum Interview mit dem Zürcher Heimatschutz-Präsidenten: Inakzeptable Aussagen!

Stellungnahme zum Landbote-Interview

Dem Interview mit dem Präsidenten des Zürcher Heimatschutzes im Landboten kann man entnehmen, dass dieser noch nie im ehemaligen Landihaus war, aber dennoch bereits einmal ganz grundsätzlich gegen dessen Abriss und Ersatzneubau zugunsten eines vergrösserten Dorfplatzes in Illnau rekurrierte. Zudem führt er aus, dass erst wenn man Böden tiefer und Decken höher legen wolle, hohe Folgekosten entstehen würden. Genau dies ist in der Sanierungs-Vorlage B jedoch geplant. Also doch: Vorsicht Kostenfalle!

 

Anstatt die Demokratie zu respektieren, droht der höchste Zürcher Heimatschüzer bereits vorsorglich mit einem Rekurs, sollte sich die Illnau-Effretiker Stimmbevölkerung für einen vergrösserten, echten Dorfplatz entscheiden. Immerhin räumt er dabei sogleich ein, dass der Ausgang eines solchen Rekurses und damit eines Gerichtsverfahrens schwer vorauszusehen sei. Ein Ersatzneubau gemäss Vorlage A ist also durchaus realistisch, auch wenn die Befürworter der Vorlage B stets das Gegenteil behaupten. Fakt ist, was das Verwaltungsgericht in dieser Frage ergebnisoffen festhielt: «Auch bei grundsätzlich gegebener Schutzwürdigkeit eines Gebäudes kann dieses jedoch aus dem Inventar entlassen werden, wenn im Rahmen der vorzunehmenden Güterabwägung die denkmalpflegerische Bedeutung und das Interesse an der Erhaltung des Schutzobjektes tiefer zu gewichten sind als entgegenstehende private oder öffentliche Interessen». Ein solches öffentliches Interesse wäre das Anliegen der Bevölkerung nach einem deutlich vergrösserten Dorfplatz, wie er nur durch die Neubau-Vorlage A entsteht.  

 

Schlicht inakzeptabel ist es, die Befürworter eines grosszügigen und echten Dorfplatzes mit dem Mussolini-Vergleich in den ‘braunen Dreck‘ zu ziehen. Demokratie geht anders. Es liegt nun an der Stimmbevölkerung gegen solch despektierliche Aussagen und den überbordenden Denkmalschutz ein deutliches Zeichen zu setzen. Jetzt erst recht: Stimmen auch Sie «JA zur Neubau-Vorlage A!»

 

 

Katharina Morf

Präsidentin FDP Illnau-Effretikon

 

Ueli Kuhn

Präsident SVP Illnau-Effretikon

 

Claudio Jegen

Präsident Jungliberale Illnau-Effretikon

 

Peter Vollenweider

Präsident BDP Illnau-Effretikon

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